Wer steht hinter bergisch.circular?

„bergisch.circular“ ist ein Kommunen übergreifendes Projekt, in dem die drei Städte des Bergischen Städtedreiecks – Wuppertal, Remscheid und Solingen – sowie kommunale Unternehmen und ansässige Forschungsinstitutionen zusammenarbeiten. Begleitet wird das Vorhaben von weiteren Beobachterkommunen und assoziierten Partnern.

 

Wuppertal Institut

Als führendes Forschungsinstitut für nachhaltige Entwicklung und nachhaltiges, zirkuläres Wirtschaften bringt das Wuppertal Institut aktiv seine Forschungsexpertise im Kontext der Ressourceneffizienz und Klimaneutralität in das Projekt ein.

Die Forschungsstrategie der Abteilung Kreislaufwirtschaft integriert dabei Aspekte des System- und Zielwissens zur Kreislaufwirtschaft mit Fragen konkreter Umsetzungsstrategien auf städtischer und regionaler Ebene sowie darüber hinaus auf nationaler und internationaler Ebene.

Der Forschungsbereich Stoffkreisläufe verfolgt in diesem Kontext zwei eng miteinander verknüpfte Forschungsfragen: Wie sieht das Zielbild einer Kreislaufwirtschaft aus und welche Rohstoffmengen lassen sich mit welchen Umwelteffekten tatsächlich in geschlossenen Kreisläufen führen? Davon ausgehend stellt sich die Frage nach dem geeigneten Policy-Mix, Instrumenten und Strategien, um einen solchen Transformationspfad realisieren zu können.

Stadt Wuppertal

Die Stadt Wuppertal ist der größte Arbeitgeber vor Ort. Rund 5.000 Mitarbeiter*innen in der Kernverwaltung und in den Eigenbetrieben, darunter Beamt*innen, Angestellte, Arbeiter*innen, kümmern sich darum, dass das Zusammenleben in der Stadt so gut wie möglich funktioniert.

Verwaltung zirkulär

Mit dem Zukunftsprogramm #Fokus_Wuppertal geht die Verwaltung den Weg von „linear“ auf „zirkulär“, um den Weg zu einer klimaneutralen und nachhaltigen Behörde voran zu bringen. Sie will Lösungen für wichtige aktuelle Fragen finden und ein Klima schaffen, in dem nachhaltige Innovation gefragt und gefördert wird. Die zukünftige kommunale Kreislaufwirtschaft soll, mit gesellschaftlicher Relevanz, die Verschwendung natürlicher Ressourcen verringern, den Klimaschutz fördern und positive ökonomische Effekte haben.

 

 

Gebäudemanagement Stadt Wuppertal

Das Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal (GMW) gehört mit rund 450 Beschäftigten, und einem Bestand von etwa 850 Gebäuden zu den großen kommunalen Gebäudewirtschaftsunternehmen.

Mit der Gründung des GMW im Jahr 1999 hat die Stadt Aufgaben und Kompetenzen im Bereich Gebäudebau und -unterhaltung in einer zentralen Einrichtung gebündelt. Aufgabe des GMW ist es, seinen Kund*innen bedarfsgerecht Immobilien und dazugehörige Leistungen unter betriebswirtschaftlich und ökologisch optimierten Bedingungen bereitzustellen.

Auch für die Immobilienbranche wird das Denken in geschlossenen Kreisläufen in dem Rohstoffe, Bauteile und Produkte möglichst wenig an Wert verlieren, erneuerbare Energiequellen genutzt werden und das Systemdenken im Mittelpunkt steht immer essentieller, denn die Rohstoffe auf unserem Planeten sind endlich und stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung.

Kund*innen des GMW sind die Nutzer*innen der Gebäude, i.d.R Organisationseinheiten und Dienstleistungsbereiche der Stadt. Dazu zählen z.B. auch Schulen, soziale Einrichtungen wie Kindergärten und Jugendzentren, kulturelle Einrichtungen sowie die Feuerwehr. Darüber hinaus unterstützt das GMW städtische Eigenbetriebe bei baulichen, technischen und strategischen Fragen des Immobilienmanagements.

Das GMW ist Gründungsmitglied des im Jahr 2008 gegründeten Verbandes kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaftsunternehmen (VKIG).

Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen

Solingen ist eine wachsende, prosperierende Stadt. Diese positive Entwicklung bringt neue Herausforderungen mit. So werden beispielsweise weitere Kitas und Schulen benötigt, es muss passenden Wohnraum geben und auch Standorte für Gewerbe und Dienstleistung – in urbanen Quartieren beides im Nutzungsmix. Vor allem brachliegende Grundstücke bieten Potenzial, das aber zunächst geschöpft werden muss. Die Themen haben dabei gesamtstädtische Bedeutung. Hier packt die Stadtentwicklungsgesellschaft an – konzentriert und mit gebündelten Kompetenzen.

Technische Betriebe Solingen

Die Technischen Betriebe Solingen (TBS) sind ein modernes und stetig wachsendes Dienstleistungsunternehmen im Konzern der Klingenstadt Solingen. Die 640 Mitarbeiter*innen sorgen durch Abfallentsorgung, Straßenreinigung und Winterdienst für eine saubere Stadt, erzeugen im Müllheizkraftwerk Strom und Fernwärme, planen und unterhalten städtische Tiefbau- und Verkehrsinfrastrukturen, planen und bauen Kommunikationsnetze (Breitbandausbau), gestalten und pflegen das Stadtgrün und die Friedhöfe und erheben die Grundabgaben.

Als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger kümmern sich die TBS um die sachgemäße und nachhaltige Entsorgung und Verwertung von Abfällen im Sinne einer Kreislaufwirtschaft. So fördern sie ebenso Maßnahmen zur Abfallvermeidung, wie durch ihre Abfallberatung, zur Wiederverwendung und sind Ansprechpartner*in für Ihre Fragen und Hinweise im Bereich der Abfallwirtschaft.

Stadt Remscheid

Die Stadtverwaltung Remscheid ist sich ihrer Verantwortung für nachhaltiges Handeln und Wirtschaften im Sinne eines innovativen Wohn- und Wirtschaftsstandortes sehr bewusst. Vor dem Hintergrund ist eine Nachhaltigkeitsstrategie für die Verwaltung erarbeitet worden, welche alle Aspekte eines nachhaltigen und sozial gerechten Miteinanders in Remscheid aufgreift und mit konkreten Maßnahmen für die Kommune hinterlegt.

In die Vorhaben mit der Zielsetzung einer nachhaltigen Kommunalentwicklung reiht sich die Teilnahme am interkommunalen Projekt bergisch.circular ein. Für die Verwaltungsstrukturen in Remscheid sollen Kreislaufwirtschaftspotenziale erschlossen werden, deren Ausschöpfung der Stadt- und Zivilgesellschaft zu Gute kommen und der Kommune ökologische wie ökonomische Mehrwerte bringen.k

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Neue Effizienz gemeinnützige GmbH

Gemeinsam. Innovativ. Nachhaltig.

Die Neue Effizienz gemeinnützige GmbH ist eine regionale Einrichtung für anwendungsorientierte Forschung und Wissenstransfer im Bereich der Energie- und Ressourceneffizienz mit Sitz in Wuppertal. Wesentlicher Bestandteil der Neuen Effizienz ist die breitgefächerte interdisziplinäre Ausrichtung.

Neben der Betrachtung und Einschätzung gesellschaftlicher Herausforderungen ist die Kommunikation und Dialogführung zwischen verschiedenen Interessengruppen ein Schwerpunkt der Neuen Effizienz. Durch unterschiedliche Methoden und Heransgehensweisen sollen Menschen und Organisationen aktiviert und in Transformationsprozesse miteingebunden werden. Zusätzlich sollen durch Wissenstransfer und die Entwicklung ganzheitlicher Geschäftsmodellansätze die Projekterkenntnisse in andere Städte und Regionen getragen werden.

 

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