Interkommunale kreislauffördernde Verwaltungsstrukturen integrieren

Das Projekt bergisch.circular

bergisch.circular ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) für drei Jahre gefördertes Forschungsprojekt. Als Teil des vom BMBF initiierten Förderprogramms REGION.innovativ, stärkt das Ministerium regionale Verbünde – wie bergisch.circular – für die Schaffung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft. Im Wettbewerb als eines von sechs Forschungsprojekten bundesweit ausgewählt, befasst sich bergisch.circular mit den Potenzialen sowie der Gestaltung einer zirkulären Transformation.

Ziel ist die Erarbeitung und Etablierung interkommunaler zirkulärer Strukturen und kreislauffördernder Anpassungen in den Kommunalverwaltungen des Bergischen Städtedreiecks. Durch die Schaffung einer regionalen Kreislaufwirtschaft sollen Synergien entstehen, die zu einer Strukturförderung der gesamten Region beitragen. Dazu erarbeiten die Projektbeteiligten Stadt Wuppertal, Stadt Solingen, Stadt Remscheid, Stadtentwicklungsgesellschaft Solingen, Wuppertal Institut und Neue Effizienz im Projektverlauf in einem gemeinsamen und anwendungsorientierten Prozess entsprechende Lösungsvorschläge, testen und optimieren diese. Der gesamte Prozess orientiert sich an der Design Thinking Methode.

Konzentriert wird sich in der Projektarbeit dabei auf drei Schwerpunkthemenbereiche: Öffentliche Beschaffung, Abfallvermeidung und Zirkuläres Bauen. Fragen, wie z.B. interkommunale kreislauffördernde Verwaltungsstrukturen gestaltet werden können, um auch strukturstärkende Effekte zu erzielen stehen mit im Fokus.

Als Endergebnis des Projektes werden ein standardisierter „Blueprint“ für interkommunale kreislauffördernde Verwaltungsstrukturen sowie Praxislösungen in den drei Schwerpunktthemen aufgestellt. Dieses Vorgehen ermöglicht die gewonnenen Erkenntnisse auf andere Kommunen nachhaltig übertragbar zu machen.

Projektlaufzeit: Juni 2021 – Juni 2024

Die Schwerpunktthemen

Die Projektstruktur

Grundstein des Projektes ist eine enge Zusammenarbeit der Projektbeteiligten untereinander sowie eine intensive Kommunikation in die Städte hinein. Hierfür sind entsprechende Projektstellen in den Kommunalverwaltungen der drei Städte eingerichtet worden, welche das interkommunale Wissen- und Prozessmanagement übernehmen. Die Projektkoordination durch die Neue Effizienz sowie die wissenschaftliche Begleitung durch das Wuppertal Institut stehen den Kommunen hierbei unterstützend zur Seite. Die kommunalen Eigenbetriebe und Tochtergesellschaften sowie weitere relevante Akteursgruppen werden zusätzlich eng in den Prozess integriert.

Um den Transfer der Ergebnisse in andere strukturschwache Regionen zu erleichtern sowie die Projektfortschritte regelmäßig zu hinterfragen, um weitere Sichtweisen zu ergänzen und zu validieren wurde ein Beirat eingerichtet. Dieser setzt sich aus den sogenannten Beobachterkommunen (Stadt Dortmund, Stadt Mülheim an der Ruhr, Stadt Pirna, Kreis Wesel, Kreis Viersen) sowie den assoziierten Partner*innen (Bergischen Struktur- und Wirtschaftsfördergesellschaft, Bergische IHK, Handwerkskammer Düsseldorf, Wirtschaftsförderungen der Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid) des Projektes zusammen. Als beratende Funktionseinheit für bergisch.circular eröffnet er Anknüpfungspunkte zu Transformationsprozessen für die Beiratsmitglieder und ermöglicht die Integration einer regionalwirtschaftliche Perspektive ins Projekt.

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Projektbeteiligte
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